*
Platzhaltzer-Logo
blockHeaderEditIcon

JAGEN HEUTE

Menu
blockHeaderEditIcon
Murxi Jagen Heute
blockHeaderEditIcon
Jagen Heute Redaktionsgeier Murxi

Mein Kommentar zu den Bundesforsten?
Da schweigt des Geiers Höflichkeit…

 

 
MurxiText
blockHeaderEditIcon

 

 

 

Jagen Heute

 

 

 

 

 

WorldsoftMarketing
blockHeaderEditIcon
Worldsoft Marketing Tools Jagen Heute

Abziehen und Versorgen von Bären bei Jagdreisen

Präparator Hannes Haider gibt Ihnen einen kurzen Einblick in die fachgerechte Versorgung von Bären bei einer Jagdreise. Dabei werden leider immer wieder Fehler gemacht.

Zuerst ist einmal die richtige Schnittführung wichtig.

Man beginnt am besten bei den Hintertatzen. Der Schnitt wird vor den Ballen begonnen - Ballen sollten nicht zerschnitten werden! - wird unter dem Weidloch fortgesetzt und vorm Ballen der anderen Pranke beendet.

Danach ist es am besten, den geraden Schnitt von der Kopfunterseite bis zum Querschnitt bei den Hintertatzen zu machen. Beim männlichen Bären muss der Schnitt neben dem Penis erfolgen.

Jetzt sind die Vorderpranken an der Reihe. Die Schnittführung sollte etwas unterhalb des Brustbeins beginnen und bis zum Ballen reichen.

Nun beginnt man vorsichtig mit dem Häuten. Für die Konservierung ist es dabei von Vorteil, möglichst wenig Fett und Fleisch auf der Haut zu belassen. Beim Häuten der Pranken muss darauf geachtet werden. dass die Pranke bis zum letzten Glied ausgelöst wird.
Dann sollte man soweit es geht das Gewebe aus den Ballen schneiden. Bitte dabei keine Löcher in den Ballen schneiden!

Nach dieser Arbeit ist nun der Kopf an der Reihe. Dabei ist es wichtig, den Gehörgang der Ohren so weit wie möglich beim Kopf zu durchtrennen.

Weiter geht es zu den Augen, wobei zu beachten ist, dass man das Augenlid nicht zerschneidet.

Dann kann man beginnen, die Lippen mit einer Schnittführung ganz hart am Knochen entlang davon zu trennen.

Jetzt sind wir schon fast am Ende des Schädels angekommen. Wir sehen nun den Nasenknorpel, den wir auch wieder ganz hinten beim Knochen entlang abschneiden.

Die "Grobarbeit" ist nun vorbei und wir kümmern uns jetzt um die Kleinigkeiten, die aber für ein gelungenes Präparat sehr wichtig sind.
Ganz wichtig dabei ist es, jetzt die Ohren zu spalten. Das heißt, man trennt das Ohr zwischen Knorpel und Haut auf und kann es so dann umstülpen.
Bei der Nase durchtrennt man vorsichtig den Knorpel in der Mitte. Dann schält man vorsich- tig den Knorpel von der Nase. Die Lippen muss man nun auch noch aufspalten.
Diese Arbeiten sollte man sich vor der Abreise von einem Präparator zeigen lassen.

Jetzt ist man soweit fertig und kann mit der Konservierung beginnen. Am besten verwendet man dabei feines Salz. Die Haut wird faltenfrei auf den Boden gelegt - wenn schon leicht eingetrocknete Stellen auf dem Fell sind, diese befeuchten und reichlich mit Salz einreiben. Dann kann man das Fell Hautseite auf Hautseite legen und so das Salz einziehen lassen. Ein bis zwei Tage vor der Abreise kann man das Fell luftig aufhängen und so noch leicht nachtrocknen lassen.

Wenn man ein Bärenfell so vorbehandelt hat, steht dann in der Heimat nichts mehr im Wege, ein tolles Präparat als Erinnerung zu erhalten.

Ich hoffe, Ihnen wieder Einblicke in die richtige Versorgung Ihrer wertvollen Trophäen gegeben zu haben. Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Präparator Hannes Haider
Lehnerstraße 12
A-4595 Waldneukirchen
Tel.: 0043 / 664 / 55 99 813
info@tierpraeparator.at
www.tierpraeparator.at

zurück zu JAGEN HEUTE

InfosTipps
blockHeaderEditIcon

Gaston Jagen Heute

Adlertours

Hubetus Filz und Loden Manufaktur bei Jagen Heute

IWÖ

Wieser Bernhard Galerie

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail