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Freiwillige Selbstkontrolle “FSK” auf Social huntinmotion Jagen HeuteMedia?

Ich fahre den Laptop hoch und logge mich in mein Facebook-Profil ein.

Hier bin ich nicht nur mit Freunden und Jagdkollegen weltweit verbunden, nein, ich bin auch Mitglied in diversen deutschen und internationalen Jagdgruppen.

Und aus der Gruppe "Hunting Australia" erscheint ein doch eher verwirrendes Bild auf meinem Bildschirm: ein Fuchs in Großaufnahme, offensichtlich mit einem Kopfschuss erlegt, denn die Augäpfel hängen beidseitig herab. Andere Länder, andere Sitten, denke ich mir, aber sowas muss und will ich nicht sehen. Natürlich weiß ich, dass ein Fuchs nach einem solchen Schuss (an dieser Stelle ein Weidmannsheil dem Erleger) nun einmal so aussieht, die Frage ist allerdings, muss sowas im Netz hochgeladen oder überhaupt fotografiert werden?

Auch in österreichischen und deutschen Jagdgruppen und Jagdforen ist eine Diskussion darüber entbrannt, was gezeigt werden darf oder besser nicht gezeigt werden sollte.
Die Meinungen hierüber klaffen weit auseinander. Von "Jagd ist nun einmal so, man darf alles zeigen und muss nichts verstecken" bis hin zu "Auf keinen Fall  Jagdgegnern in irgendeiner Form eine Angriffsfläche bieten" ist eigentlich alles vertreten.

Dabei ist die Lösung ganz einfach: Bevor ich etwas poste, brauche ich mir eigentlich nur drei Dinge zu überlegen:
1. Will das eigentlich irgendwer sehen?
2. Wird mein Bild einer gewissen Jagdethik gerecht und erweist dem Wild die letzte Ehre?
3. Hat mein Bild einen ästhetischen oder wissenschaftlichen Anspruch?

Wenn ich diese drei Fragen mit "ja" beantworten kann, steht einer Veröffentlichung doch nichts im Wege.
Das hat auch nichts mit "Zurückweichen vor Jagdgegnern" zu tun, sondern ist
lediglich dem gesunden Menschenverstand geschuldet. Wem nützt denn ein Bild von einem Rothirsch, der nach 50 m Flucht hauptüber im Graben liegt? Oder von einem Fuchs, der, mit einem Sauenkaliber beschossen, kaum noch als solcher zu erkennen ist?
Ich denke nicht, dass solche Bilder bei Jägern oder auch Nichtjägern gut ankommen.  

Ein ordentlich hergerichtetes Erlegerbild dagegen ist ein schöner Anblick und erfreut die Mitjäger weltweit. Natürlich sollten wir uns von Jagdgegnern nicht an die Wand drängen, uns aus Angst vor Konfrontation zum Rückzug zwingen und
uns die Freude an der Jagd, unseren Trophäen und auch den Erinnerungsbildern nehmen lassen. Wir sollten aber auf jeden Fall darauf achten, dass wir durch das Posten von eher unglücklichen Bildern, die ein gewisses Maß an Ethik und auch Harmonie vermissen lassen, das weidmännische Fundament der Jagd nicht
untergraben. Dies wird aber nur gelingen, wenn wir Jäger uns eine Art freiwillige Selbstkontrolle (FSK) auferlegen und sie auch einhalten. Wir alle haben keinen Einfluss darauf, wer ein einmal gepostetes Bild zu Gesicht bekommt - stellen wir also sicher, dass jedes Bild für sich allein und ohne Erklärungen ein positives Bild der Jagd widerspiegelt.

Bild und Text:
HuntInMotion.com

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