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Eine neue Spezies geht um: der familienfreundliche Kuschelwolf.
Welch aasiger Unfug…

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Wolfsansiedelung ist grober Unfug

Die Wolfsdiskussionen reißen nicht ab. Mit jedem neuen Riss flammen sie wieder auf und ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Kluft zwischen pro und kontra immer weiter aufklafft.

Dabei gibt es durchaus eine ganze Reihe besonnener Stimmen dazu. Bewusst Öl ins Feuer gießen - bewusst und gezielt wie ich meine – jene unter den NGOs, die bisher schon durch besonders radikale Meinungen aufgefallen sind.

Warum das so ist?

Die Antwort liegt auf der Hand: Sie haben den "Wolfsschutz" als neues, lukratives "Geschäftsmodell" entdeckt. Schließlich werden mit aufwendigen Spendenaktionen - Beispiel teure TV-Spots a la "sichert das Überleben der Schneeleoparden" - unglaubliche Summen eingenommen, deren Verwendung weitgehend im Dunklen bleibt. Und welch blühender Unsinn in diesem Zusammenhang verzapft wird, ist regelmäßig den Medien zu entnehmen.

Aber zurück zu den Fakten:

Der europäische Alpenraum ist nicht nur das größte Weidegebiet unseres Kontinents, sondern auch ein gewachsener Kulturraum und Jagdland. Ein mittelgroßes Wolfsrudel benötigt 15 bis 17 Tonnen Fleisch im Jahr. Die EU fordert, den Erhaltungszustand der Wolfspopulation in Österreich weiterhin

zu begünstigen. Das heißt, 4 bis 8 Wolfsrudel pro Bundesland sind das Ziel. Aus diesen Daten kann man sich unschwer ausrechnen, was das für unsere Wildbestände und die Weidetierhaltung bedeuten würde.

Was ist zu tun?

Dringend notwendig ist meines Erachtens ein zweistufiges Vorgehen. Zum einen ist eine Änderung des europäischen Schutzstatus notwendig, zum anderen ist eine Wolfsabschussplanung - wie in anderen EU-Staaten durchaus Usus - rechtlich zu verankern. Genauso wichtig ist aber, diesem Wolfsmanagement auch den entsprechenden gesellschaftlichen Status zu verleihen. Ziel: Der urbanen Bevölkerung ist zu vermitteln, dass der Wolf kein kuscheliger Lebensraumpartner ist, sondern ein unberechenbares Raubtier.

Daran gilt es von Seiten der Jägerschaft engagiert zu arbeiten. Denn dann wird die kaltschnäuzige Spendenschneiderei der NGOs als das wahrgenommen, was sie ist - Selbstzweck und grober Unfug!

Chefredakteur Kurt Mayr

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