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Weidmänner als zahlende Schädlingsbekämpfer – das ist schlimmste Aasjägerei. Und ich mag keine Mitbewerber...

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Träume, Sehnsüchte und Jagd in KanadaSchwarzbär Adler 2019

Wie so viele Menschen, hatte ich als Kind schon besondere Wünsche, welche sich im Laufe der Zeit immer mehr im Kopf sammelten und festsetzten. So schwirrten bereits in meiner Kindheit Bilder von den Weiten Kanadas herum. Kanadabücher, Indianerfilme, Fotos und vieles mehr wurden mehrmals von mir gelesen, angesehen und der Wunsch, Kanada zu sehen, zu riechen, eben hautnah zu erleben wurde immer größer. Durch meine Tätigkeit bei Adler Tours Jagdreisen wurde dies nun mehrmals Wirklichkeit.

(…)

Heute sollten wir den ganzen Tag im Revier bleiben. Ich entschloss mich, Georg zu begleiten. Den ganzen Vormittag verbrachten wir mit Abglasen der Kahlschläge und mit Pirschen, doch wir konnten

keinen einzigen Schwarzbären ausmachen, obwohl genügend Pirschzeichen das Vorhandensein der schwarzen Gesellen bestätigten. Auch stießen wir des Öfteren auf Grizzlyfährten, teils frisch, sogar von der vergangenen Nacht. Mittelgroße Bäume waren in zwei Meter Höhe abgerissen, abgebissen und verunstaltet. Dies zeigte die Anwesenheit eines der größten Landraubtiere. So brach der frühe Nachmittag herein und gerade als wir den Revierteil wechseln wollten, stand da ein riesiges Schwarzbärenmännchen. Ruhig äste er am Wegesrand. Sofort wurde das Auto beiseite gestellt, der Wind kontrolliert und los ging die Pirsch, Distanz vielleicht einen Kilometer. Im Gänsemarsch gingen wir Richtung Bär. Leider war dieser bereits im Jungholz verschwunden. Der Wind stand günstig, so pirschten wir weiter und beschlossen, dort wo er gesehen wurde einen übersichtlichen Platz einzunehmen und abzuwarten. Kaum hatten wir einen passenden Platz gefunden, den Wind abermals kontrolliert, da sahen wir einen schwarzen Fleck im Unterholz.

Georg konnte sich nicht so schnell mit der Waffe einrichten wie der Bär auch schon wieder verschwunden war. Doch jetzt wussten wir, da oder dort wird er sich uns wieder zeigen. Die Anspannung stieg enorm, alle Sinne waren nun ausgerichtet auf Bewegungen, Geräusche, oder sonstige Zeichen, die den Bären für uns sichtbar machen sollten. Wir mussten nicht lange warten, da stand der Gesuchte zwischen jungen Bäumen, äste ruhig den wohlschmeckenden Klee und Löwenzahn, als hätte er alle Zeit der Welt. Vom Guide kam kaum hörbar: "Shoot, good bear", und draußen war der Schuss. Der Bär zeichnete gut, sodass wir ihn nach 30 Metern Wundfährte verendet fanden. Der Bär war sehr gut, das Fell ausgezeichnet, sodass nach den nun folgenden Gratulationen, Fotos und der roten Arbeit, der Bär gemeinsam zum Auto transportiert werden konnte. Dies war nicht so einfach, da wir durch Unterholz mussten. Aber gemeinsam wurde auch diese Hürde bravourös gemeistert. Da Georg zwei Bären gebucht hatte, fragte der Guide, ob er weiter jagen oder zurückfahren wollte. Georg meinte: "Der Tag ist jung, wir jagen weiter", und so konnte Georg am selben Tag auch seinen zweiten Bären erlegen.

Beim Camp angekommen sahen wir, dass auch Herbert Weidmannsheil hatte, somit hatten wir einen perfekten Jagdtag hinter uns. Drei Bären an einem Tag. Dies wurde mit einem gemütlichen Grillabend unter freiem Himmel bei Lagerfeuer gefeiert.

(…)

Die gesamte außergewöhnliche Reportage von Alois Koch - Adler Tours Jagdreisen - mit spektakulären Fotos finden Sie im Printmagazin JAGEN HEUTE Nr. 1 Frühling 2019 - mit einem Klick auf den Button Probeheft können Sie diese Ausgabe anfordern.

Infos zu Jagdreisen: www.adlertours.de

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