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Jagen Heute Redaktionsgeier Murxi

Mein Kommentar zu den Bundesforsten?
Da schweigt des Geiers Höflichkeit…

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Kaum zu überbietender Zynismus

Aufhorchen ließen im Spätherbst vergangenen Jahres die Österreichischen Bundesforste: "Winterfütterung gibt es künftig nicht mehr", ließ man verlauten. Als Gründe nannte man - vereinfacht dargestellt und sinngemäß zusammengefasst - Sorge um die Naturverjüngung, ja der Wald insgesamt gesehen.

Der Aufschrei der Tierschützer und jener Medien, die das “Tierwohl” als Banner der Scheinheiligkeit vor sich hertragen, blieb aus. Und damit ging die Rechnung der Bundesforste, den betriebswirtschaftlichen Ertrag zu steigern, auf.

Scheinbar zumindest, und auch dann nur, wenn man ausschließlich die Brille der Kurzsichtigkeit einsetzt.

Mit dem Abschmelzen der Schneedecke, die der außergewöhnlich niederschlagsreiche Winter uns beschert hat, apern hunderte, ja tausende verendete Wildtiere aus, die elendiglich verhungert sind.

Wenn das der Benefit ist, den die Bundesforste mit ihrer zynischen, verantwortungslosen und beschämenden Geschäftspraktik einfahren konnten, dann sollen die "Boni" der Verantwortlichen zumindest verdoppelt werden. Die Auszahlung möge aber tunlichst nicht in Geld, sondern mittels Hieben mit nassen Fetzen erfolgen.

Vielleicht setzt sich dann endlich wieder die Erkenntnis durch, dass Wild und Wald gleichberechtigt wichtige Teile unseres Ökosystems sind.

Eines ist aber jetzt schon sicher: Beide sind nicht Eigentum der Bundesforste, auch wenn viele ihrer Repräsentanten großkotzig versuchen, diesen Eindruck zu erwecken. Vielmehr gehört all das uns allen, nämlich uns Österreicherinnen und Österreichern.

Chefredakteur Kurt Mayr

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