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Jagen Heute Redaktionsgeier Murxi

Mein Kommentar zu den Bundesforsten?
Da schweigt des Geiers Höflichkeit…

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Geht’s dem Jäger gut, geht’s auch dem Wild gut

Grün ist der Wald, grün ist das Gedankengut, grün sind die Lehrer und grün ist die Politik. Müsste nicht so sein, ist aber so. Und weil der Wald grün ist, glauben viele, dass grün auch immer gut sein muss.

Eine Gesellschaft aber, in der "grün" auch gleichzeitig gut, umweltbewusst und verantwortungsvoll bedeutet - in dieser Gesellschaft stimmt so manches nicht, diese Gesellschaft krankt daran, dass nicht nur die Tradition, die Kultur und unsere Heimat verloren gegangen ist. Und dass gerade hier "Grün" die falsche Farbe ist. Wäre vielleicht nicht so schlimm, würde nicht auch gleichzeitig der gesunde Menschenverstand, der kritische Verstand, weitgehend ausgeschaltet worden sein. Nachdenken würde helfen, wer aber tut das heute noch, wer kann das heute noch?

Abgestempelt

In der Gedankenwelt der meisten Politiker - nicht aller, aber doch der derzeit tätigen Entscheidungsträger - hat der Jäger den Stempel des Schießers, des Wildmörders, des brutalen Ausrotters bekommen. Der Jäger ist schon lange zum Feindbild geworden, zum Naturfeind und leider sind wir Jäger zum Großteil selber schuld daran, denn wir haben nichts dagegen gemacht. Wir haben uns diesen Rufmord nur allzu lange unwidersprochen gefallen lassen.

Image ist alles, Image steht in der Zeitung, wird im Rundfunk, im Fernsehen vorgebetet und viele beten es nach. Davon kommt man nicht weg und die Jäger tun auch nichts, von diesem Image wegzukommen. Spaziergänge mit Schulklassen, Einsammeln von Plastikmist und Aludosen, Herrichten von Forstwegen, das alles ist schön und gut, ändert aber nichts am schlechten Ruf des Katzen- und Bambimörders, der täglich in den Zeitungen von dort gut bezahlt tätigen "Tiertanten" gebetsmühlenartig vor- und nachgebetet wird.

Und wenn so ein Waldspaziergang beendet ist, gehen die Kinderchen positiv gestimmt wieder zurück in die Obhut der grün-bewegten Lehrerin, damit die das Bild eifrig wieder zurechtrücken kann.

Weidmännische Wechselwirkung

Geht's dem Jäger gut, geht's dem Wild auch gut. Und auch dem Wald geht es gut, wenn beides zusammenpasst. Manches passt zusammen, manches aber nicht.

Jäger, Wild und Wald stehen in einer Wechselwirkung. Und wenn man nachdenkt und nachdenken darf, ist das klar. Beispiele haben wir genug.

Kenia ist ein hervorragendes Beispiel: Unter dem Jubel begeisterter Tierschützer wurde dort die Jagd total verboten, die Jäger kriminalisiert und hinausgeschmissen. Resultat: eine blühende Wilderei, gefördert von korrupten Politikern, die am illegalen Elfenbein- und Nashornhandel prächtig verdienen und einmal jährlich publikumswirksam Berge von Elfenbein verbrennen lassen während sie das meiste davon bereits mit Millionengewinnen verhökert haben.

Schaut man in andere afrikanische Länder, die legal jagen lassen, wird man bemerken, dass dort Wild in genügenden Mengen existiert, gehegt und gepflegt wird, denn was dort geschossen wird, bringt Geld und ganze Gegenden leben gut davon. Und ausgerottet wird auch nichts, denn einen ausgerotteten Löwen oder Leoparden kann man nicht mehr verkaufen. So einfach ist das.

Jäger und Wild – eine Symbiose

Der Jäger schaut auf sein Wild. Das ist nicht nur ein einleuchtender Slogan - das ist die reine Wahrheit. Denn was nicht da ist, das kann man nicht jagen. Das ist pure Vernunft, die aber, wo heute "Grün" regiert, weitgehend abgeschafft zu sein scheint.

Die Jäger haben die Vernunft für sich, sie haben die Natur für sich und sie haben auch das Wild für sich. Nützt aber nichts. Denn es müsste sich auch ein Jäger finden, der sich das sagen traut, und zwar so deutlich, dass es auch die Dümmsten begreifen, also sogar die Politiker. Ein Wunschtraum, der in weite Ferne gerückt ist.

P.S. Speziell für Jäger:

Wer einen Schalldämpfer haben will, der hat ihn wahrscheinlich schon gekauft und ausprobiert. Und wer gescheit ist, hat sein Gewehr auch mit dem Schalldämpfer eingeschossen. Man will ja schließlich auch was treffen, wenn es weniger kracht.

Und noch was: Eingetragen kann der Schalldämpfer nirgends werden. Nicht in der Jagdkarte, nicht in der Waffenbesitzkarte oder in den Waffenpass. Allerdings auch nicht in den EU-Feuerwaffenpass. Wer also damit ins Ausland fahren möchte, hat halt Pech. Da hat der Gesetzgeber eben nicht nachgedacht. Kommt öfters vor.

Dr. Georg Zakrajsek

www.querschuesse.at

 

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