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Die neue Hundeschutzweste der Firma Kruedener Explore

Eine Rüstung für SkadiKruedener Hundeschutzweste Jagen Heute

 

JAGEN HEUTE Redakteur Alfred Löprich hat sie mit seiner Terrier-Hündin Skadi intensiv getestet.
Terrier-Hündin Skadi ist eine ganz Wilde. Schon als Welpe zeigte sie zur allgemeinen Zufriedenheit ihr Interesse an Wild, vor allem an den erlegten Sauen. Wie auch die beiden anderen Terrier sollte sie in der Meute zur Saujagd ausgebildet werden.

Ein erster Einsatz im Saugatter zeigte, dass sie auch den direkten Kontakt zur Sau nicht vermied, was zu dem Schluss führte: Skadi wird der direkten Konfrontation nicht aus dem Wege gehen, also muss eine Schutzweste her.
Bei Aska hatte sich das Tragen einer Schutzweste schon bewährt. Allerdings war die Weste sehr schwer und ziemlich steif, was den Hund in seiner Bewegungsfreiheit doch einschränkte. Mit zunehmendem Alter merkten wir auch, dass Aska mit der Weste nicht mehr so aktiv war und lieber ohne Weste jagte.
Die Entscheidung, für Skadi eine individuell gefertigte Schutzweste bei der Firma Kruedener Explore nähen zu lassen, ergab sich aus der positiven Erfahrung mit der Keilerschutzhose und der Durchgehjacke, die ich schon gemacht hatte. Die Kleidung der Firma Kruedener ist sehr weich und angenehm zu tragen und bietet einen guten Rundumschutz.

Anhand der Maßtabelle, zu finden auf www.kruedener.com, wurde Skadi vermessen. Kurz nachdem wir die Maße übermittelt hatten kam ein Anruf von Klaus Angermann, einem erfahrenen Hunde- und Meute-führer, der als Berater maßgeblich an der Entwicklung der Schutzkleidung bei Kruedener mitarbeitet. Bei Durchsicht der von uns genommenen Maße hatte der erfahrene Hundeführer einige Unregelmäßigkeiten festgestellt. "Die Maße können nicht stimmen", war sein Kommentar. Per Videoanruf wurde Skadi neu vermessen und es stellte sich heraus, dass er recht hatte und wir beim Vermessen einen Fehler gemacht hatten. Es ist wichtig den Anweisungen für die Vermessung genau Folge zu leisten.

Eine Woche später war Skadis neues Kleid da. Wie erwartet fühlte sich die Weste sehr weich und angenehm an, was vermuten ließ, dass es den Hund in seiner Bewegungsfreiheit nicht allzu sehr einschränkte. Die Eingewöhnungsphase sollte nach dem Prinzip der positiven Verknüpfung vonstattengehen. Das Prinzip ist, etwas Negatives mit Positivem zu verbinden, sodass das Negative in den Hintergrund rückt. Ähnlich verfahre ich bei Welpen zum Beispiel auch mit der Gewöhnung an Halsband und Leine.

Zum nächsten Gassi gehen mit den beiden anderen Hunden bekam Skadi die Weste angezogen. Für Hunde sind die täglichen Spaziergänge in der Natur immer ein Höhepunkt. Auslaufen, mit den anderen Hunden spielen und sich lösen nach mehreren Stunden Nichts-tun. Natürlich probierte Skadi erst mal das ungewohnte Kleidungsstück - hier muss erwähnt werden, dass die Weste sehr gut passte und nirgendwo spannte - durch am Boden  Wälzen und Kratzen loszuwerden.
Kaum aus dem Auto war das ungewohnte Kleidungsstück schnell vergessen. Die Freude, laufen und mit den anderen Hunden spielen zu können, überwog.

Zurück im Auto wurde Skadi erst mal genau auf irgendwelche Druckstellen oder Reibestellen untersucht und nichts festgestellt.
Dies wiederholte sich in den nächsten Tagen, dann wurde die Weste nur noch sporadisch angezogen und Skadi machte keine Anstalten mehr, sich von der Weste zu befreien. Sie gehört jetzt zum Alltag. Auch beim Stöber- und Schweißtraining ging ab sofort nichts mehr ohne Weste. Skadi sollte auf die ersten Jagden in jeder Form gut vorbereitet sein und die Weste wurde quasi zur zweiten Haut.

Ein Jagdkollege, der die Weste für seinen Hund auch gekauft hatte, schimpfte furchtbar über diese. Sein Hund hätte sich bei der ersten Jagd bis auf den Knochen aufgerieben. Das passiert, wenn man dem Hund - wie wohl geschehen - die Weste zur Jagd erstmalig anzieht und vorher nicht feststellt, ob diese überhaupt richtig passt. Wir probieren die neue Jagdhose oder die neuen Schuhe ja auch vorher aus, laufen diese ein, bevor wir damit einen langen Tag zur Jagd gehen, um festzustellen, ob alles passt.

Westen, die nicht gut sitzen, werden von Kruedener umgenäht. Dies gilt auch für gebrauchte Westen, wenn sich die Maße des Hundes ändern, z.B. Gewichtsverlust/-zunahme. Es ist abzuraten, hier selbst zur Nähmaschine zu greifen. In der Näherei im Werk werden die Materialien so behandelt, dass die Dehnfähigkeit und Schutzfunktion erhalten bleibt, die Weste wieder richtig zusammengenäht wird und auch die richtigen Fäden für eine lange Lebensdauer verarbeitet werden.

Bei den meisten Drückjagden wird, von den Jägern unbemerkt, für Treiber und Hunde eine Pause eingelegt, um zu trinken und sich anderweitig zu stärken. Hier ist es auch die Pflicht seinem Hund gegen-über, diesen auf Verletzungen zu untersuchen. Risse, Schnitte durch Dornen oder auch Wildkontakt und in die Ballen eingetretene Dornen kommen immer wieder vor. Hier muss dann entschieden werden, ob der Vierbeiner weitermachen kann oder aus dem Trieb genommen wird. Dabei können auch eventuelle Verletzungen durch die Weste festgestellt werden. Hier sollte das Prinzip, erst der Hund dann der Mensch, gelten.


Ausstattung der Hundeschutzweste

Um den Vierbeiner vor Schwarzwildattacken, Verletzungen im Straßenverkehr und während der Jagd zu schützen werden, wie bei der DPLF-zertifizierten Keilerschutzhose, modernste Textilien verwendet. In der Hundeschutzweste wird eine Lage Stechschutzmaterial mehr verarbeitet.
Durch den speziellen Schnitt und die Stretch-Funktion passt sich die Weste wie eine zweite Haut an den Hundekörper an.
Die Weste ist atmungsaktiv und regendicht. Sie saugt sich nicht voll und behält ihr ursprüngliches Gewicht. Die Schutzwesten wiegen zudem etwa zwei Drittel weniger als herkömmliche Hundeschutzwesten.
Zwei Schlaufen mit Sollbruchstellen am Hals ermöglichen es dem Hund auch, sich selbst zu befreien, wenn ein Ast im Halsbereich unter die Weste gelangt ist.
Erhältlich sind die Westen in den Farben Warngelb/Warnrot, Warngelb/Schwarz, Warngelb/ Warnrot/Blau.
Auf Wunsch wird der Name und/oder die Telefonnummer des Besitzers eingestickt. Für Hunde, die mit einem Ortungsgerät ausgestattet sind, wird je nach Marke des Gerätes eine Tasche für den Sender eingenäht (Modell angeben).
Schlaufen am Hals ermöglichen die Verwendung von Halsbändern bis 4 cm Breite. Im hinteren Teil befindet sich eine Schlaufe, in der das Glöckchen eingehängt werden kann.
Die Weste besitzt das KWF-Siegel und bietet aufgrund der speziellen verwendeten Materialien einen Durchstoßwert von über 1000 Newton.

Selbstverständlich kann keine Hundeschutzweste, genauso wenig wie Schutzwesten bei Polizei und Militär, einen hundertprozentigen Schutz bieten, sie schützt aber die gefährdeten Körperbereiche Hals, Brust, Bauch, Schulter und Hinterläufe.

Von den Kosten liegt die individuell für jeden Hund gefertigte Kruedener-Weste im mittleren Preissegment - je nach Hunderasse von € 369,90 bis € 524,90. Sicherlich sind Hundeschutzwesten kein Schnäppchen, im Vergleich zu den Anschaffungskosten und den Kosten für Ausbildung sowie Tierarztkosten nach Verletzungen aber eine sinnvolle Anschaffung.

Skadi hat zwischenzeitlich einige Maisjagden verletzungsfrei absolviert und lässt sich die Weste vor jeder Jagd problemlos überstreifen.

Ausführliche Informationen zu allen Schutzwesten:
www.kruedener.com

 

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